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Hautirritationen und Rasurbrand nach dem Rasieren vorbeugen

Der Rasurbrand (Rasierbrand) ist eine Hautirritation, die nach dem Rasieren bei Männern auftritt. Es handelt sich hierbei um einen Hautausschlag nach der Nassrasur im Gesicht, der oftmals um den Mund oder an den Halspartien sehr häufig in Erscheinung tritt. Der Ausschlag bleibt, je nach Empfindlichkeit der Haut, wenige Stunden bis wenige Tage sichtbar.

Die Ursache des Rasierbrandes

Rasieren reizt nicht nur die Haut, sie trocknet sie auch aus. Gerade deshalb können nach der Rasur Hautrötungen, Jucken und ein Brennen der Haut auftreten. Die Beschwerden entstehen auf Grund der Hautreizung, Schnitten oder kleinen Verletzungen. Mitunter können sich auch sogenannte Rasierpickel (Papeln und Pusteln), medizinisch auch "pseudofolliculitis barbae" genannt, bilden. Zudem können verstopfte oder verengte Poren zu schmerzhaften Entzündungen führen. Diese entstehen unter anderem durch eingewachsene Haare. Dabei handelt es sich um eine Fremdkörperreaktion, da die scharf geschnittene Haarspitze wieder in die Haut einwächst, anstatt normal aus der Haut zu wachsen. Unzureichend gereinigte Rasiermesser oder Klingen können ebenfalls zu schweren Entzündungen führen. Die _richtige Pflege und Desinfektion der Rasierer_ ist deshalb von Vorteil. Aber auch bestimmte Aftershaves auf alkoholischer Basis trocknen die Haut stark aus und begünstigen Rasierbrand. Wer mit starkem Rasierbrand zu kämpfen hat, dem wird bereits aufgefallen sein, dass auch die verschiedenen Jahreszeiten Einfluss auf die Stärke des Rasierbrandes haben können. Geht man nach dem Rasieren im Sommer in die schwüle Hitze, so scheint sich der Rasierbrand zu verstärken. Durch Schweis wird das Brennen verstärkt. In den kühlen und trockenen Wintermonaten hingegen, scheint der Rasierbrand weniger stark zu sein. Wichtig ist mit den richtigen Maßnahmen einem Rasierbrand vorzubeugen (Prophylaxe) und vorallem, sich richtig zu rasieren. Lesen Sie dazu auch unsere Rasieranleitung für eine perfekte Nassrasur mit einem Nassrasierer.

Darauf sollten Sie vor der Rasur achten

Achten Sie vor Beginn einer jeden Nassrasur, dass Sie Ihre Haut und Barthaare mit warmen Wasser und einer Reinigungslotion waschen. Warmes Wasser hat den Vorteil, dass die Rasur erleichtert wird. Der Nachteil ist, dass die Durchblutung gefördert wird und dadurch Verletzungen und Irritationen begünstigt werden. Kaltes Wasser lässt Haut und Gefäße zusammenziehen, wirkt reizlindernd und kann Irritationen vorbeugen. Wir empfehlen dennoch warmes Wasser zu verwenden, da es die Poren öffnet und die Barthaare einweicht. Auch das vorherige Duschen mit warmen Wasser kann das Rasieren erleichtern. Massieren Sie die Rasiercreme oder das Produkt Ihrer Wahl richtig in die Haut ein und lassen Sie es ein paar Minuten einwirken. Sie können dann mit dem Rasieren beginnen.

Darauf sollten Sie während des Rasierens achten

Achten Sie auf ein scharfes Rasiermesser oder scharfe Klingen in Ihrem Rasierhobel. Um die Irritation der Haut zu mindern, sollten stumpfe oder beschädigte Klingen regelmäßig ausgetauscht und Rasiermesser regelmäßig _abgeledert_ oder bei Bedarf _geschärft_ werden. Drücken Sie das Messer oder die Klinge während des Rasierens nicht zu stark auf die Haut. Das vermeidet nicht nur Irritationen, sondern auch Verletzungen. Das Messer oder die Klinge sollte immer so scharf sein, dass eine leichte Streichbewegung auf der Haut ausreicht. Der Rasurbrand ist umso wahrscheinlicher, wenn zu häufig gegen die Bartwuchsrichtung rasiert wird. Sie sollten bei einer sehr empfindlichen Haut, diese vor dem rasieren mit einem _Preshave-Öl oder Gel_ einreiben. Das Öl bzw. Gel lässt die Klinge über die Haut gleiten und wirkt wie ein Schutzfilm auf der Haut. Rasieröl ist zwar gut für eine Nassrasur, jedoch haben Rasierschaum, Rasiercreme, Rasierseife oder Rasiergel den Vorteil, dass die Barthaare aufgeweicht werden und sich aufstellen. Je öfter sich ein Mann rasiert, beispielsweise täglich, desto eher gewöhnt sich die Haut daran.

Darauf sollten Sie nach der Rasur achten

Nach der Rasur spülen Sie die rasierte Hautfläche mit kaltem Wasser ab, trocknen diese mit einem sauberen Handtuch und tragen ein Aftershave-Balsam auf. Dieses sollte die Haut rehydratisieren und desinfizieren. Für leicht reizbare und sensible Haut empfiehlt sich, eine alkoholfreie Emulsionen zu verwenden. In einigen Fällen empfiehlt sich das Auftragen von stark alkoholhaltigen Emulsionen. Gerade wenn die Haut zu Entzündungen neigt. Jedoch trocknet die Haut dadurch sehr stark aus. Auf der anderen Seite entfaltet der Alkohol auch eine entfettende Wirkung, insbesondere bei sehr fettiger Haut. Es gibt aber auch desinfizierende Alternativen, die keinen Alkohol enthalten.

Was tun bei Rasurbrand?

Vermeiden Sie Aftershaves auf Alkoholbasis und verwenden Sie besser reizlindernde oder rehydratisierende Pflegeprodukte. Legen Sie, je nach Stärke der Hautirritation, kürzere oder längere Rasierpausen ein. Hält der Rasurbrand über mehrere Tage an oder bilden sich gar schlimme Entzündungen, sollten Sie umgehend einen Arzt konsultieren.

Fazit:

Es kommt immer auf den Hauttyp und die Empfindlichkeit der Haut an. Am besten testen Sie verschiedene Vorgehensweisen und Pflegeprodukte, um einer Hautirritation vorzubeugen.

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